Ziemlich beste Freunde

Der Kinofilm „Ziemlich beste Freunde“ hat bis heute millionen Kinobesucher gefesselt und eventuell zum Nachdenken angeregt. Die Komödie spielt in Frankreich und beschreibt eine Männerfreundschaft der anderen Art.

Der vom Hals abwärts gelähmte Philippe  hat nicht nur eine große Villa, sondern auch jede Menge Geld, welches er am liebsten für einen Haufen Kunst ausgibt. Er hat für alle Tätigkeiten, die im Haus anfallen seine Angestellten und ist nun auf der Suche nach einem Pfleger, der sich rund um die Uhr um ihn kümmert. Als der Ex-Häftling Diss sich vorstellt und auf der Jagd nach einem Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung ist,  scheint dieser mehr als falsch für diese Anstellung zu sein. Doch zur Verwunderung aller anderen, gibt Philippe genau diesem Mann eine Chance. Aus diesem Experiment entwickelt sich eine Freundschaft der ganz besonderen Art. Obwohl Diss keine Lust hat, diesen Fulltimejob zu erledigen, sagt er mangelnd einer Bleibe, zu.

Obwohl die beiden nicht unterschiedlicher hätten sein können, stehen sie sich bei Seite. Vor allem Diss lernt, dass ein Leben viel zu kostbar ist, um es weg zuwerfen. Trotz des heiklen Themas wird der Zuschauer nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Lachen gebracht, denn gemeinsam erlebt dieses ungewöhnliche Pärchen einige Abenteuer.

Diss, der schon immer ein aufgeschlossener, experimentierfreudiger und verrückter Mensch war, zeigt dem in sich gekehrten Philippe, dass man auch mit einer solchen Lähmung Spaß im Leben haben kann. Anstatt mit einem Behinderten gerechten Bulli fahren die zwei schon bald, verfolgt von der Polizei, von mehreren Joint zugedröhnt mit einem Maserati durch Paris. Doch das war noch lange nicht alles. Nachdem die beiden Philippes Rollstuhl tunen ließen, lassen sie sich von ein paar Prostituierten mit einer Ohrläppchenmassage verwöhnen.

Fazit

In der französischen Komödie „Ziemlich beste Freunde“ stimmt somit einfach alles. Die Zuschauer bekommen vor Augen geführt, dass jedes Leben wertvoll ist, egal in welcher Situation man sich gerade befindet. Ebenfalls wird den Menschen vor Augen geführt, das beeinträchtigte Menschen nicht um jeden Preis bemitleidet werden wollen, sondern ebenfalls nur Menschen sind – wie Du und ich.

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