Hugo Cabret


Der Film Hugo Cabret wurde als Kinderfilm angepriesen, entpuppte sich aber auch sehenswert für Erwachsene. In Deutschland erschien er am 9. Februar 2012 und war der erste 3D-Film von Regisseur Martin Scorsese, welcher bei Filmen wie beispielsweise “Shutter Island” oder “Taxi Driver” Regie führte und als einer der einflussreichsten Regisseure des 21. Jahrhunderts gilt.

In dem Film geht es um den kleinen Jungen Hugo Cabret, der in dem Pariser Bahnhof in den frühen 1930er Jahren in versteckten Gängen zwischen den riesigen Uhrwerken der Station wohnt. Dort zieht er jeden Tag die gesamten Uhren nach und wartet sie. Gelegentlich zieht er los, um notwendiges Essen oder Wartungsmaterialien für die Uhren zu stehlen, immer achtsam, dem Stationsvorsteher nicht in die Arme zu laufen, da dieser elternlose Kinder in das Waisenhaus befördert. Allerdings erwischt ihn dieses Mal der Spielwarenladenbesitzer, nachdem Hugo eine aufziehbare Maus geklaut hat und lässt ihn seine Taschen leeren. Der Besitzer findet zwischen den zahlreichen Schrauben und Drähten ein kleines Buch, in dem Hugo Aufzeichnungen über einen “mechanischen Menschen” gemacht hat. Schockiert nimmt der Mann das kleine Büchlein an sich und ignoriert Hugos Bitten, ihm es zurück zu geben.

Nun kann man einen kleinen Blick in Hugos Vergangenheit werfen. Sein Vater, ein guter Uhrmacher, fand diesen mechanischen Menschen in dem Museum, in dem er arbeitete. Gemeinsam mit Hugo machte er es sich zur Aufgabe ihn zu reparieren. Allerdings starb er bei einem verheerendem Brand im Museum. Hugo, der schrecklich traurig über den Tod des Vaters war, zog bei seinem Onkel Claude ein, dessen Arbeit daraus bestand, die Bahnhofsuhren nachzustellen und zu warten.Claude hatte allerdings ein ein Alkoholproblem und verschwand eines Tages spurlos. Da Hugo nicht ins Waisenhaus wollte verheimlichte er dies und übernahm die Arbeit seines Onkels.
Hugo versucht nun, mit aller Kraft, die Aufzeichnungen wieder zu erlangen. Allerdings bleibt der Mann standhaft und Hugo folgt ihm schließlich bis nachhause. Dort trifft er auf Isabelle, die Nichte des Spielwarenladenbesitzers. Aus dieser Begegnung folgt eine wundersame Freundschaft und zusammen decken sie Dinge auf, die eigentlich unentdeckt bleiben hätten sollten.

Ich finde, dass Hugo Cabret eine wundersame Geschichte erzählt, die gleichsam für Erwachsene und Kinder spannend ist. Der ganze Film ist liebevoll gestaltet und auf jedes Detail wurde geachtet. Auch überrascht der Film durch eine komplette Änderung im Inhalt, sozusagen eine 180 Grad Wendung. Während es am Anfang nur um die Reparatur einer Maschine geht, entwickelt sich die Geschichte weiter, sodass es am Ende um die Rettung eines verloren geglaubten Genies geht. Zusammengefasst ist der Film Hugo Cabret sehr sehenswert und entführt den Leser in vergangene Zeiten, und lässt ihn an einer wundersamen Geschichte eines kleinen Jungen teilhaben.

One Response to Hugo Cabret

  1. Ursel sagt:

    Ein toller Film für die ganze Familie. Gerade in 3D ist der Film wirklich toll und gefiehl uns allen.

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